Samstag, 30. Januar 2010

Müsliriegel

Bei unseren Skitouren, Schneeschuhwanderungen und auch bei den Radtouren habe ich immer mal gerne eine schnelle Wegzehrung mit dabei. So einfach als kleine Stärkung zwischendurch, um wieder in Schwung zu kommen. Ich nehme gerne auch nur ein paar Nüsse, Sultaninen und Cranberries mit, aber zwischendurch mache ich mir auch Müsliriegel selber.

Und hier das Rezept für ca.  1 Backblech:

50 gr. Nüsse
50 gr. Sonnenblumenkerne
50 gr. Kürbiskerne
100 gr. Feigen
50 gr. getrocknete Früchte
2 Äpfel ( ich habe heute 1 Apfel und eine Birne verwendet )
150 gr. Vollkornmehl ( Dinkelvollkornmehl )
150 gr. Haferflocken
1/4 l Wasser
5 Essl. Samenöl
1/2 Teel. Salz
1 Essl. Honig










































Bei den Kernen und Früchten variiere ich, je nachdem was im Hause ist. Ich habe heute anstelle der Sonnenblumenkerne eine Hand voll Cranberries untergemischt. Insgesamt schaue ich, daß ich die 300 gr. an Kernen und Trockenfrüchten zusammen habe.
Den Apfel und die Birne schälen und klein schneiden, mit den restlichen Zutaten vermischen und auf einem mit Backpapier ausgelegtem Backblech flach ausstreichen. Bei 180° kommt das Ganze dann für ca 30 Minuten ins Backrohr.













Nach dem Abkühlen schneide ich die Müsliriegel in Rechtecke und schichte diese in eine Dose. Damit sie sich länger Halten, schiebe ich sie ins Tiefkühlfach und entnehme bei Bedarf die gewünschten Riegel.
Bis zum Verzehr während einer Wanderung sind sie wieder aufgetaut und stillen den kleinen Hunger zwischendurch.

Mittwoch, 27. Januar 2010

Orangensalat

Hier mal eine schnelle, aber auch interessante Kombination einer Vorspeise: Orangensalat á la......??  ( fällt mir momentan nicht ein )

Man schäle ein bis zwei Orangen, schneidet sie in Scheiben und richtet sie auf einem Teller schön an.
Einige Pinoli in einer Pfanne kurz anrösten und mit eingen Olivenscheiben über die Orangen geben. Anschliessend mit Streifen eines Peperoncinos garnieren, mit ein bisschen Meersalz würzen und ein gutes Olivenöl darübergeben.

Zum Essen einige Grissinistangen reichen.

Montag, 25. Januar 2010

Wochenendeindrücke



                              



















Ich denke mal, daß es bei diesen Bildern nicht viel Kommentar dazu braucht.
Wolkenloser Himmel, Pulverschnee, angenehme Temperatur
- was will man mehr.

Skitour vom Gasthaus Bergkristall (Passeiertal-Pfelders) aus auf die Valtmaralm und zur Rötenspitze

Donnerstag, 21. Januar 2010

Schnelle Apfel-Blätterteignachspeise

Der Name meines Blogs sagt eigentlich schon alles:

VON OLLS A BISSL  
auf Deutsch:  von alles ein bisschen!

Deshalb heute mal wieder eine Nachspeise, da ich beim Aufräumen meiner Fotos diese Bilder einer schnellen Apfelnachspeise gefunden habe. ( Damals hatte ich noch keine Ahnung, daß ich diese einmal für meinen Blog verwenden würde. Wusste nicht mal, was ein Blog ist  :-)

Nun aber zur Nachspeise: Eine Packung Blätterteig habe ich fast immer im Kühlschrank, und Äpfel sind auch fast  immer Zuhause.
Ich schäle zwei bis drei Äpfel (je nach Grösse), schneide sie in kleinere Würfel und dünste diese in etwas Butter. Füge Zucker, Rosinen, Cranberrys, Zimtpulver, Zitronensaft  und etwas Brotbrösel hinzu und lasse alles für kurze Zeit dünsten.
Anschliessend abkühlen lassen.

In der Zwischenzeit teile ich den Blätterteig in Quadrate und lege (falte) diese in die Muffinformen.


Am besten löst sich das Gebäck aus der Form, wenn man diese vorher einfettet und kurz ins Gefrierfach stellt.
Die erkaltete Apfelfülle wird nun eingefüllt und für ca. 20 Min. bei 175°
gebacken.
Aus Zitronensaft und Puderzucker rühre ich eine schnelle Glasur, welche ich nach dem Backen auf die noch heißen Ecken des Blätterteiges pinsle.

Serviert wird das ganze mit einem Klecks Sahne oder auch mit einer Vanillesosse.


Sonntag, 17. Januar 2010

Calicanthusduft beim Radfahren am Samstag und Eiskristalle und Pulverschnee am Sonntag

SAMSTAG

An solchen Wochenenden wie diesem wird mir immer wieder bewusst, wie schön und vielfältig wir es hier in Südtirol, aber speziell auch im Raum Meran haben. Das ideale Klima lässt uns schon jetzt das Frühjahr spüren und trotzdem ist man auch in kürzester Zeit in der schönsten Winterlandschaft.

So habe ich gestern schon meine erste Radtrainingsrunde gedreht.
Ich bin von Riffian nach Meran, über Gratsch nach Schloß Thurnstein und Schloß Tirol hochgeradelt, und über Dorf Tirol wieder nach Riffian zurück.  Insgesamt sind es ca. 18 km und ich habe die Fahrt, auch bei nur 4 - 6° genossen. Die Sonnenstrahlen wärmen schon und auch die Vögel spüren schon den nahenden Frühling.
Und bei dieser Fahrt auf meinem Mountainbike durch Gratsch habe ich den Frühling gerochen - den ersten Duft des Calicanthus. Dieser Duft ist so intensiv und stark, daß man ihn wirklich schon von weitem riecht. Und in dem Moment weiss ich, der Frühling naht in grossen Schritten.

Für alle, die nicht wissen wie eine Calicanthusblüte aussieht,habe ich eine Blüte mitgenommen und Zuhause fotografiert, da ich den Fotoapparat beim Radfahren nicht bei mir hatte ( leider ).























SONNTAG

Heute war das Wetter nicht so traumhaft wie gestern und die geplante Schneeschuhwanderung auf die Regole-wiesen auf der Mendel haben wir kurzerhand wegen des Hochnebels verschoben und sind auf den Tschöggelberg gefahren, da dort die Aussicht auf besseres Wetter grösser war.

Wir sind vom Parkplatz Schermoos - Lafenn gestartet und Richtung Gschnoferstoll gewandert. Anfangs noch leichte Hochnebel, hat sich das Wetter immer mehr zum strahlenden Sonnenschein gebessert.
Durch unberührte Lärchenwiesen, traumhaften Pulverschnee und Eiskristallen, welche sich auf der Oberfläche gebildet hatten, sind wir mit unseren Schneeschuhen dahingewandert und haben den Winter genossen.

Bei uns liegt es wirklich sehr Nahe - drunt im Tal schon die ersten Frühlingsboten und in der Höhe Winterlandschaft pur. ( Und zum Glück hatte ich heute meine Nikon mit dabei )

Donnerstag, 14. Januar 2010

Vollkornnudel mit Pistaziensosse

Neulich sahen wir wieder einmal eine Sendung auf ARTE - Zu Tisch auf .........?? ich glaube, es war Sizilien.
Auf alle Fälle ging es um Pistazien und es wurden Penne mit Pistaziensosse gekocht.
Die sahen echt lecker aus und am letzten Samstag habe ich dieses Rezept ausprobiert.
Ein kurzer Blick ins Netz und schon bald bin ich fündig geworden. arte.tv

Ich habe also dann mal schnell ein Säckchen gehackte Pistazien ( es gab nur diese gesalzenen Pistazien oder eben die gehackten ) bei dieser österreichischen Lebensmittelkette gekauft, welche auch bei uns im Dorf eine Filiale hat, und genau nach Rezept die Sosse zubereitet.
Da mein Göttergatte aber momentan sehr gesundheitsbewusst essen möchte (ist ja super, deshalb gibts momentan auch viel Gemüse und Gemüse und helles Fleisch und ........) habe ich mich dazu entschlossen, die Nudeln selber zu machen.


Dazu knettet man aus 300 gr. Vollkorndinkelmehl, 2 Eiern und  1 EL Olivenöl einen geschmeidigen festen Teig und läßt diesen dann für ca. 30 Min ruhen. Anschliessend durch die Nudelmaschine treiben ( ich muß diese wirklich öfters einsetzen, denn dieses Nudelmachen geht eigentlich ziemlich schnell) und zubereiten.

Nun will ich aber zum eigentlichen Punkt kommen: die Nudeln mit dieser Sosse waren ??? nicht schlecht, aber es fehlte einfach das gewisse Etwas. Vielleicht kann mir ja jemand einen Tip dazu geben?
- oder kann es sein, daß die Pistazien nicht ganz OK waren?



Samstag, 9. Januar 2010

Skitour auf die Schöngrubspitze am Dreikönigstag

Es war ein langes hin und her, wohin wir gehen wollten: Anfangs stand noch Meran 2000, der Spieler auf dem Programm, dann das Wansertal und schlussendlich sind wir ins schöne Ultental gefahren.
Nach St. Pankraz sind wir in Richtung Proveis/Laurein abgezweigt und laut unserer Beschreibung aus einem Südtiroler Skitourenbuch sollten wir nach dem letzten Tunnel links parken.
Aber wann weiß man, ob es der letzte Tunnel ist, wenn man diese Strecke das erste Mal fährt?
Zur Info, es ist der Tunnel mit Nummer 4. Dort ist auf der linken Seite ein Parkplatz, von wo wir dann rechts wegstarten. Am Beginn führt uns ein Forstweg durch den Wald an der Clotzalm (am Wochenende offen) vorbei und über Wiesen rechts hinauf bis zur Oberen Alm.













Über einige Lawinenabgänge geht es weiter links hoch und durch einen Kessel zwischen Kornigl (rechts) und Schöngrubspitze (links).
Bis zur Schöngrubspitze haben wir es aber nicht geschafft, da es sehr eisig war und wir als Anfänger auch noch keine Harscheisen besitzen.
Die Abfahrt war dann auch teils eisig, über den Lawinenabgang recht holprig und kaum zum fahren, der untere Teil aber fast wie eine Skipiste, die nicht gut präpariert ist.



Montag, 4. Januar 2010

Mandelkrokant

Habe ganz vergessen, beim Sylvestermenü die Nachspeise zu erwähnen, und das ist schlimm, sogar sehr schlimm, denn ohne Nachspeise ist es kein vollständiges Menü (behaupten unsere Männer).
Die Nachspeise habe ich schon am Tag vor Sylvester zubereitet, da sie für mindestens 12 Stunden ins Gefrierfach muß.

Hier das Rezept für das Mandelkrokant:

100 gr. Mandeln grob hacken und mit 4 Esslöffel Zucker in einer Pfanne karamellisieren lassen.
4 Eigelb mit 50 gr. Zucker schaumig rühren
4 Eiweiß mit 50 gr. Zucker steif schlagen
300 gr. Sahne mit 50 gr. Zucker schlagen.

Alle Zutaten vermischen, ein kleines "Stamperl" Rum beifügen, in eine mit Folie ausgelegte längliche Kastenform füllen und für mindestens 12 Stunden ins Gefrierfach stellen.


Samstag, 2. Januar 2010

Graukässuppe zu Sylvester

Mit Freunden gemeinsam zu Kochen ist lustig, unterhaltsam und immer wieder lernt man etwas dazu, sei es ein neues Rezept oder auch die Freunde.
So sind wir der Einladung von guten Freunden aus dem Ahrntal zum gemeinsamen Sylvesterkochen gefolgt und haben uns zu sechst ( 3 Paare ) in die Küche gestellt.
Die Herren haben am Gemüse für das Pinzimonio rumgeschnipselt, wobei sogar die Keksausstecher in den Einsatz gekommen sind und wir haben Graukässuppe und Rinderschmorbraten mit Reis und Salat vorbereitet.
Für die Kinder gabs auf ihren Wunsch hin schon wieder ein Fondue auf dem separaten Kindertisch.

 





























Ich möchte euch hier aber nur die Graukassuppe beschreiben, denn diese schmeckt einfach köstlich.

Für die Suppe benötigt man: Lauch, Butter, Mehl zum bestäuben, Milch, Graukäse, etwas Sahne und Petersilie.
Lauch in Ringe schneiden und in der Butter dünsten, mit Mehl bestäuben und mit Milch aufgiessen.

Alles ein Weile köcheln lassen, mit Salz und Pfeffer würzen. Den Graukäse klein schneiden und hinzufügen, mit Sahne verfeinern und etwas kleingeschnittene Petersilie beifügen und mit Brotwürfel ( am besten von einem Pusterer Paarl ) servieren.





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