Samstag, 27. Februar 2010

Ice Music Konzert im iceDom am Schnalstaler Gletscher

Bereits zum vierten Mal findet heuer das icemusicfestival auf dem Schnalstaler Gletscher statt.
Wir sind heute auf dem Gletscher Skigefahren und haben die Gelegenheit genutzt, dieses besondere Konzertereignis mitzuerleben.
Der iceDome, auf knapp 3.200 m Meereshöhe mitten im Gletschergebiet des Schnalstaler Gletschers und eingebettet in ewiges Eis, besteht aus 3 apsisartigen Seitenschiffen und einem 18 m hohen runden Kuppelbau. Die Akustik im rund 18 m hohen Kuppelraum ist phänomenal. Aber nicht nur sie, denn das musikalische Erlebnis wird bereichert durch den besonderen Ort am Gletscher, durch die gewaltige Architektur der »Kathedrale« aus Schnee und Eis, mit Bühne, Sitzreihen und Bar – alles aus Eis.
Sogar die Beleuchtung stellt sich ganz auf die Besonderheit des Raumes am Berg ein und schafft Farben- und Lichtspiele, die die Besucher in eine einzigartige Märchenwelt zaubern. Musik aus Eis, sphärische Klänge, die unter die Haut gehen, sind eine Besonderheit der Nordländer.

   
    Photos vom heutigen Konzert

Dienstag, 23. Februar 2010

Nachträglich: Semesterferien = 3 Tage Hamburg



Flug: mit Ryan Air von Bergamo nach Lübeck - Traumflug über die verschneiten Alpen


Hotel Superbude: Empfehlenswert - Mischung zwischen Hotel und Jugendherberge, Preis/Leistung sind Top


Besichtigung der Speicherstadt, momentan fast komplett vom Eis eingeschlossen


Hafencity


Kultur: die Ausstellung Pop Life in der Hamburger Kunsthalle mit zahlreichen Ansätzen der Pop-Art seit den 1980er Jahren bis heute.


Musicalbesuch: König der Löwen, unser eigentlicher Grund für die Fahrt nach Hamburg - ein Traum aus Afrika - Sollte man wirklich nutzen und sich ansehen - läuft anscheinend nur noch bis Ende Juli 2010

Sonntag, 21. Februar 2010

Traumtag auf der Villanderer Alm

Geplant war heute eigentlich eine Schneeschuhwanderung zu den Stoanernen Mandlen im Sarntal. Da die Strasse ins Sarntal durch den Felssturz bei den Tunnels 12/13 gesperrt war, wurde wieder einmal kurz umdisponiert und wir fuhren über Klausen nach Villanders und weiter hoch bis zur Villandereralm. Beim letzten gebührenfreien Parkplatz haben wir uns die Schneeschuhe angeschnallt und sind durch die frische und tiefverschneite Winterlandschaft gewandert, vorbei an der Gasserhütte und über die Wiesen der Villandereralm. Bei traumhaften Ausblick, Pulverschnee und angenehmen Temperaturen haben wir eine Mittagspause bei einer der zahlreichen Hütten eingelegt. Nach dieser Rast in der Sonne legten wir einige neue Spuren in die Landschaft, was trotz der Schneeschuhe zu einigen Einbrüchen im Tiefschnee führte.

Sonntag, 14. Februar 2010

Olympia Logo Vancouver 2010

Schon seit einigen Tagen habe ich immer wieder dieses Logo der Olympischen Spiele von Vancouver im Kopf. An was erinnert mich das? Das habe ich doch schon mal gesehen?
Und heute morgen kam es wie ein Geistesblitz - das habe ich doch schon mal fotografiert!
Stöber, stöber, such, such in meinem Fotoarchiv
- und siehe da, was kam zum Vorschein - der Inuksuk, der im Schlosshof des MMM Messner-Mountain-Museum in Sigmundskron oberhalb von Bozen trohnt.

Kurz gegoogelt, was diese Figur überhaupt bedeutet?
Und hier die Lösung aus Wikipedia

Wörtlich bedeutet das Inuktitut-Wort Inuksuk (andere Schreibweise: Inukshuk) (Mehrzahl: Inuksuit) „gleich einem Menschen“. Die Inuit verstehen darunter „einen Gegenstand, der anstelle eines Menschen Aufgaben übernehmen kann“ (auch Nicht-Inuit sind Gegenstände mit derartiger Ersatzfunktion aus dem täglichen Leben geläufig, etwa die Verkehrsampel, die den verkehrsregelnden Polizisten ersetzt, der Wegweiser oder die Vogelscheuche). Da die Inuit bis vor kurzem keine Schrift hatten, wurden die Inuksuit zu einer Art Schriftzeichen in der Landschaft. Wie die durch Erzählen überlieferten Mythen und Legenden bewahrten sie Wissen und gaben es von Generation zu Generation weiter.

Tja, und eigentlich sind sie doch unseren Stoanmandln, welchen wir auf unseren Bergen immer wieder begegnen recht ähnlich - oder? Sind sie nicht auch eine Art Schriftzeichen in der Landschaft?

Im Bild die Stoanernen Mandln - sagenumwobene Gipfelgestalten der Sarntaler Alpen.

Mittwoch, 10. Februar 2010

Müslieriegeltest - Stuls - Eggergrubalm

Ja, wir haben sie inzwischen auch schon getestet -
die Müslieriegel.
Beim Rodelausflug auf die Eggergrubalm oberhalb von Stuls kamen die Müsliriegel mit in den Rucksack und sind von allen begeistert gegessen worden.

Wir sind von Stuls - auf dem Dorfparkplatz haben wir das Auto abgestellt - auf die Eggergrubalm gewandert. Wegmarkierung 14
Man kann mit dem Auto auch noch ein Stück weiter hochfahren, aber man riskiert, daß man Sonntags keinen Parkplatz bekommt ( als wir zum Parkplatz kamen, war dieser noch fast leer ).
Im Schlepptau hatten wir auch einige Rodeln und die Schneeschuhe, da wir über die Stuller Mader laufen wollten. Die Rodelbahn beginnt erst bei den letzten Höfen, wo für die Kinder auch eine Skipiste ( ohne Lift natürlich ) mit Toren angelegt ist. Einige Väter haben Ihre Kids immer wieder mit dem Auto hochgefahren - welch ein Luxus. Der Weg durch dieses sonnige Fleckchen Erde ( Stulls wird das sonnenreichste  Dorf im Passeiertal genannt ) verläuft durch Wald- und kurz vor der Alm durch Wiesenabschnitte.
Der Hüttenwirt verköstigt uns mit Wurst und Kraut und als Nachspeise vertilgen wir einen Schmarrn und Apfelstrudel.
Zur Nachspeise des Hüttenwirts gehören aber auch einige Stücke auf der Ziehorgel und selbstverständlich müssen wir ihn auf seinen selbstgebastelten Musikinstrumenten begleiten.

Vor dem Start mit der Rodel und den Schneeschuhen wärmt uns noch ein Schnapsl, welches uns der Wirt spendiert.
















Hier noch einige Daten zur Rodelbahn Stuls aus der Homepage vom Passeiertal

Pistenlänge: 2km
Höhenlage: 1.300m
Höhenunterschied: 700m
Beleuchtete Rodelbahn: nein
Schwierigkeitsgrad: mittel
Aufstiegshilfe: nein
Preis: kostenlos
Mondscheinrodeln: nein
Naturrodelbahn: ja
Worldcupbahn: nein
Kinderfreundliche Abfahrten: ja ( na ja - für mich ist kinderfreundlich etwas anderes, aber ich zähle nicht als Kindermeinung - diese waren jedenfalls begeistert )

Verlauf: Von Stuls zur Egger - Grub - Alm hinaufwandern. Die Alm ist ganzjährig bewirtschaftet und der Weg von Hochegg hinauf wird vom Hüttenwirt mit einem Schneefahrzeug offengehalten und eignet sich vorzüglich zum Rodeln.

Auf dem Rückweg nach Stuls haben wir den Stuller Waldweg genommen, der in den Stuller Fitnessweg abbiegt. Dieser ist zur Zeit sehr eisig und ist eigentlich momentan nicht sehr zu empfehlen, aber bei normalen Verhältnissen ein schöner Wanderweg, der bei der Stuller Kirche endet.

Blick auf die Stuller Mader und Sarntaler Alpen
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