Montag, 23. August 2010

Pollo in umido - geschmortes Hühnchen

Ich liebe und sammle Kochbücher und unter diesen habe ich besonders gerne jene von Martina Meuth und Bernd Neuner Duttenhofer. Zu einem meiner Lieblingsbücher gehört das Kochbuch aus der Toskana welches nicht nur Rezepte enthält, sondern auch Küche, Land und Leute beschreibt und wunderschöne Fotos zeigt.
Aus diesem habe ich das Rezept für geschmortes Hühnchen.

Ich verwende Hühnerschenkel und nicht wie im Buch angegeben eine gemästete Poularde.

Zutaten für 3 Personen

6 Hühnerschenkel
4 El Olivenöl
4 Knoblauchzehen
je 1 Zweih Rosmarin und Salbeizweig
3 Lorbeerblätter
1 Tasse schwarze Oliven
1/4 l Weisswein
1 zerdrückte Tomate ( oder eine Dose Pelati )
Salz, Pfeffer, Fenchelsamen



Ich entferne die Haut der Hühnerschenkel und brate diese sodann im Wok im heißen Öl rundum an.
Den grob gehackten Knoblauch, die abgezupften Rosmarinblätter, Salbei und Lorbeerblätter streue ich dazwischen, ebenso die Oliven und giesse sodann mit dem Weissein auf.

Ebenso hinzu kommt die zerdrückte Tomate, Salz, Pfeffer und die Fenchelsamen. Gut zugedeckt etwa eine halbe Stunde schmoren lassen. Falls nötig noch mit etwas Wein aufgiessen. Es solle ein eingedickter Saft entstehen.


lt. Kochbuch mit krumigen Weißbrot servieren, ich reiche gerne etwas Polenta oder Kartoffeln dazu.

Mittwoch, 18. August 2010

Fotoprojekt Formen/Muster ( 10 - Gitter / Raster )

Paleica hat zum 10ten Post das Thema Gitter / Raster rausgesucht und ich habe jetzt auch meine Bilder dazu geschossen, bzw. im Archiv gefunden. Gitter sind im täglichen Leben viele zu finden, aber gerade deshalb fällt die Auswahl eher schwer.




Sonntag, 15. August 2010

Gedeckter Apfelkuchen mit Grafensteiner Äpfel

Es ist wieder soweit, ich habe die ersten Grafensteiner gekauft. Unser Nachbarsjunge baut in den Sommermonaten einen kleinen Verkaufsstand auf, an dem ich meine Lieblingsäpfel kaufen kann. Für mich ist diese Apfelsorte eine der Besten, leider gibt es nicht mehr so viele Bauern, die diese Bäume besitzen, da man diese Sorte von Äpfeln nicht lange lagern kann.


Hier ein netter Auszug aus einem Beitrag, den ich im Netz gefunden habe.
Gravensteiner. Eine alte Sorte. Lieblich im Duft, süß und saftig im Geschmack. Schiller war es, der immer einige dieser Äpfel im Schubfach seines Schreibtisches dem Verfall überließ, weil der Geruch seine Sinne beflügelte.
Gravensteiner sind selten geworden. Beim Händler findet man sie nicht. Sie lassen sich nicht lagern und verderben schnell. Sie sind wie der Sommer: Sie haben ihre Zeit, dann verschwinden sie, und wir müssen warten, bis der Kreislauf des Jahres sie zu uns zurückbringt.
Ein Gravensteiner Apfel ist ein Augenblick der Hingabe; es ist der vergängliche, flüchtige Genuß der Zeit, der nur als verbleichende Erinnerung bei uns bleiben kann.
Ich hebe einen der roten Äpfel, der im Grase liegt, auf. Ich rieche ihn. Dieser liebliche Duft, den er verströmt, für den jedes Wort zu klein ist. Dann beiße ich hinein.

Ich koste ihn – diesen Augenblick, diesen Apfel.
Diese Zeilen finde ich sehr treffend und ich weiß ja nicht, wie es Euch so geht, aber schon der Gedanke, daß so ein Apfel, den man jetzt im Handel kauft, schon fast ein Jahr alt ist, hinterlässt bei mir ein "ichmagdichnichtsogern" Gefühl. Deshalb freue ich mich schon immer auf die Neuen, besonders aber auf den Grafensteiner Apfel. Er ist der APFEL zum Reinbeissen, aber auch für einen saftigen Apfelstrudel oder einen gedeckten Apfelkuchen geeignet.
Ich habe jetzt das erste Mal einen gedeckten Apfelkuchen gebacken, und da ich nicht so gerne Mürbteig mache, habe ich das Rezept für den Teig von meinem Käsekuchen verwendet.
Da ich aber Boden und Deckel benötige, habe ich die Zutaten verdoppelt.


Zutaten für den Teig:

•300 g Mehl
•130 g Margarine
•130 g Zucker
•2 Eier
•1 Pck. Backpulver
•1 Pck Vanillezucker
•eine Prise Salz

Die Eier mit der weichen Margarine, Zucker und Vanillezucker schaumig rühren. Salzen und das Mehl mit dem Backpulver unterrühren, bzw. kneten. Die Hälfte des Teiges in eine Springform drücken, seitlich einen Teigrand hochziehen, mit einer gabel den Boden mehrmals einstechen und anschliessend die Fülle
hineingeben.


Für die Fülle:

6 Gravensteiner
eine Handvoll Sultaninen und Mandelstifte oder andere Nüsse
3 Esslöffel Brotbrösel
25 g zerlassene Butter
1 TL Zimt
Safte einer Zitrone
70 gr Zucker


Die Äpfel schälen, das Gehäuse entfernen und den Apfel in kleine Stücke schneiden.
Alle Zutaten in einer Schüssel gut vermischen und durchziehen lassen. Die Fülle in die Springform geben und mit dem restlichen Teig, aus dem man eine Teigplatte herstellt, bedecken.
Auf der mittleren Schiene bei ca 175° 1 Stunde backen.
Den noch heißen Kuchen bepinsle ich mit einer Zitronenglasur, welche ich aus Staubzucker und Zitronensaft herstelle. Am besten schmeckt er noch lauwarm mit einem Klecks Sahne

Freitag, 13. August 2010

Auf den Meraner Hausberg - den Ifinger

Es ist jetzt doch schon fast wieder zwei Wochen her, da nahm mich mein Bruder mit auf den Meraner Hausberg - den Ifinger. Es ist ja eigentlich schon fast eine Schande, daß man als gebürtige Meranerin noch nie auf dem Ifinger war, aber jetzt habe ich es doch geschafft. Und ich muss gestehen, für mich war es gar nicht so leicht. Es gibt zwei Schlüsselstellen unterhalb des Gipfels, welche für mich doch ein wenig kritisch waren. Beim Raufklettern hatte ich natürlich noch mehr Angst, daß ich nie mehr runterkomme. Die Aussicht auf dem Gipfel aber war gigantisch und die Angst für momentan vergessen. Wir hatten eine Sicht weit in den Vinschgau hinauf, rüber bis zur Brentagruppe, runter bis ins weite Unterland mit Blick auf den Kalterer See, hinaus zum Rosengarten und bis zur Marmolada und ins hintere Passeiertal.
Für mich sehr erstaunlich, aber auch bedenklich, wie weit hoch die Bergflora auf Grund der Klimaerwärmung gewandert ist. Kurz unterm Gipfel ( 2581 m ) gab es noch die wunderschönsten Blumen und Blüten.
Ein unvergesslicher Anblick war für mich unterhalb der Oswaldkirche die Wiese mit den Wollblumen. Ich habe mich vor dieses Feld gelegt und drauflosgeknipst.

Und hier einige Bilder von dieser schönen Gipfeltour.













Montag, 9. August 2010

Künstlerische Deko

Ich sammle ja alles mögliche, nur nichts wegwerfen. Das kommt bei mir nicht so schnell vor, denn man könnte doch irgendetwas daraus basteln - dies ist fast immer mein Hintergedanke. Und so kommt mit der Zeit einiges zusammen, was verstaubt, im Keller rumliegt und eigentlich schon längst in den Recyclinghof gehört  - oder in den Ofen. Und eben für den Ofen waren auch diese drei Holzteile gedacht, welche ich schon lange beiseite gelegt habe, um mich damit künstlerisch zu betätigen.
Und jetzt hat es mich doch tatsächlich mal inspiriert und ich habe ein bissl gewerkelt, geschraubt, geklebt, gepinselt, vergoldet und .... natürlich das Kunstwerk fotografiert. Leider erst am Ende, somit gibt es kein Bild von den Zutaten und  der Zubereitung.






Wünsch Euch eine schöne Woche - Siglinde

Samstag, 7. August 2010

Nachgebacken: Schwarzbeerquarkkuchen

Ich habe bei unserer Wanderung auf den Seebergsee Schwarzbeeren gepflückt, um den Kuchen, den Petra vor einigen Tagen ins Netz gestellt hat, nachzubacken. Vorgestern hat es bei uns den ganzen Tag ohne Unterbrechung duchgeregnet und somit wurde es ein Nachmittag am PC. Während ich meiner Freundin etwas Nachhilfe in Bezug Computer, Fotobuch erstellen und Blogseite aktualisieren, gebe, backe ich zwischendurch diesen Traumkuchen, den wir dann auch noch lauwarm in einer Kaffeepause genossen haben.
Es war ein gemütlicher Nachmittag, liebe Berggams, und es hat mich sehr gefreut, diesen verregneten Tag mit dir zu quatschen.

Nun aber zu diesem Kuchen, den man auch ohne weiteres mit anderen Früchten, wie Himbeeren, Johannisbeeren, Brombeeren oder tiefgekühlten Waldfrüchten backen kann.

Zutaten für den TEIG

200 Gramm Mehl
2 Teel. Backpulver
1/4 Teel. Salz
1 Prise Muskatnuss
115 Gramm Butter
200 Gramm Brauner Zucker
2 Eier
160 ml Buttermilch

für den BELAG


250 Gramm Quark 40% - lt. Petra 1 Stunde abtropfen lassen, habe ich nicht getan
100 Gramm Zucker
1 Teel. Speisestärke
1 Ei
etwas abgeriebene Zitrronenschale
300 Gramm Schwarzbeeren ( habe eine Hand voll tiefgefrorene Himbeeren hinzugefügt )
1 Handvoll Mandelblättchen  ( habe Mandelstifte verwendet )


Zubereitung  ( habe ich von Petra übernommen, welche dies so schön schon beschrieben hat )
 
Den Backofen auf 175°C vorheizen. Den Boden einer Springform mit Backpapier auslegen. Den Rand buttern.
Mehl, Backpulver, Salz und Muskat zusammen in eine Schüssel sieben.
In einer Rührschüssel die Butter cremig rühren. Nach und nach den Zucker einrieseln lassen und schlagen, bis die Masse hell ist. Nacheinander die Eier zufügen, dabei nach jeder Zugabe jeweils etwa 2 Minuten rühren. Nun abwechselnd eine Hälfte Mehlmischung und eine Hälfte Buttermilch zugeben, nur kurz rühren, mit dem Rest wiederholen. Den Teig in die vorbereitete Form füllen, dabei wenn möglich den Rand etwas hochziehen.
In einer weiteren Schüssel Quark, Zucker, Speisestärke, Ei, Zitronenschale mit dem Schneebesen verrühren. Die Quarkfüllung auf den Rührteig löffeln, dabei so gut es geht einen Rand von etwa 2 cm lassen. Die Heidelbeeren (und Himbeeren) auf der Quarkfülle verteilen. Die Mandelbstifte am Rand der Form auf dem Rührteig verteilen.

Den Kuchen etwa 60-70 Minuten backen (Stäbchenprobe).


Den Springformrand abnehmen und den Kuchen erkalten lassen. Kuchen auf eine Kuchenplatte geben und servieren.


QUELLE: Petra von Chilli und Ciabatta - Danke dir, er schmeckt ausgezeichnet.

Donnerstag, 5. August 2010

Rundwanderung im Wannsertal

Unsere aktive Jugendgruppe hat in diesem Sommer schon so einiges unternommen, und so stand gestern eine Wanderung zum Seebergsee in Walten auf dem Programm. Da sich mein Sohn auch dazu angemeldet hatte, wurde ich gefragt, ob ich als Begleitperson mitgehe.


Wir starteten von Walten, kurz vor der Brücke vor dem Gasthaus Wanser und gingen rechter Hand der Markierung 12 folgend in Richtung Seebergalm und Seebergspitze hoch. Der Weg ist anfangs sehr steinig und mäßig steil. 


Wir überquerten dann den kleinen Sailer Bach und folgten der Markierung Nr.15. Hier führte uns der Weg durch einen Lärchenwald bergan  in ca. 40 Minuten zur Seebergalm. Dieses ist eine nette kleine Alm, welche aber von einem Hüttenwirt bewirtschaftet wird, der  das Wort Freundlichkeit und Gastfreundschaft leider nicht kennt. Da die Jugendlichen und wir belegte Brote und Getränke für ein Picknick mithatten, gingen wir an der Hütte vorbei, was zur Folge hatte, daß er uns in den schlimmsten Wörtern beschimpfte, nur weil wir bei ihm keine Einkehr machten.
Seebergsee
Seebergsee
Nach ca. 10 Minuten erreichten wir den oberhalb der Alm liegenden Seebergsee, an dessen Ufer wir uns gemütlich niederliessen und den sonnigen Tag genossen. Bei dieser Gelegenheit habe ich auch einige Schwarzbeeren gepflückt, um den Heidelbeerkuchen von Petra nachzubacken.

Unsere Wanderung führte uns dann links vom See weiter den Wald bergan, anschliessend leicht eben durch den Wald und anschliessend den Jägersteig Markierung Nr. 14 A abwärts. Dieser ist teilweise recht steil und führt in einigen Kehren und Stufen hinunter ins Wannsertal bis zur Wannseralm. Von dort geht es talauswärts zum Ausgangspunkt zurück.














Dienstag, 3. August 2010

Fotoprojekt Formen/Muster ( 9 - Dreiecke )

Paleica hat zum 9ten Thema zum Fotoprojekt Formen/Muster das Dreieck ausgesucht. Es ist gar nicht so einfach, Dreiecke zu finden. Aber ich bin in meinem Fotoarchiv und auf dem Weg zur Arbeit fündig geworden.

Hier meine Bilder dazu:





5000 Besucher

Heute vormittag um kurz nach Zehn Uhr war mein 5000ster Besucher auf meiner Seite.

Schade eigentlich, daß ich nicht weiss, wer es war. Ich freue mich aber, daß ihr mich immer wieder fleißig besucht - D A N K E
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