Montag, 29. November 2010

Sonntagsspaziergang bei leichtem Schneefall

Von einem gemütlichen Spaziergang am 1. Adventsonntag bei leichtem Schneefall habe ich diese Photos mitgebracht. Die Landschaft ist leicht angezuckert  und die Natur ruht unter einer weissen Decke. So manches Pflänzchen war noch nicht auf diese weiße Pracht vorbereitet und hat ein Häubchen aufgesetzt bekommen.







Und was ich mit diesen orangen Früchtchen mit den Sahnehäubchen mache, zeige ich Euch in meinem nächsten Blogeintrag



Samstag, 27. November 2010

Ananastiramisu

Der Blogeintrag von aNette hat mich an meinen Ananastiramisu erinnert, welchen ich schon lange mal posten wollte. Immer wieder, wo ich ihn mitbringe, wird er gerne und schnell gegessen, da er sehr fruchtig und erfrischend ist. Auch die Kinder lieben ihn, da sie diesen Tiramisu ohne weiteres essen können, da die Kekse ja nicht mit Kaffee getränkt sind.  Und natürlich mache ich ihn, wenn Kinder mitessen ohne den kleinen Schuß Rum.

Zu den Zutaten:

1 Ei
1 Eidotter
70 gr. Zucker
250 gr Mascarpone
50 ml Sahne
1 EL Rum :)
Löffelbiskuitkekse ( für dieses Tirmiasu verwende ich am liebsten .avesini Keske oder ähnliche, aber nicht diese dicken, welche man für den richtigen Tiramisu verwendet )
1 große Dose kleingschnittene Ananas

Zubereitung:



Die Eier mit dem Zucker im Wasserbad schaumig rühren, anschliessend wieder kalt rühren.
Den Mascarpone, evtl.mit dem Rum unter die Eiermasse geben und gut verrühren. Zum Schluß die geschlagene Sahne unterheben.
Nun eine Form mit den Löffelbiskuits auslegen, die Hälfte der geschnittenen Ananas darüber verteilen und  etwas Saft aus der Dose darübergeben und damit die Kekse tränken. Nun die Hälfte der Mascarponecreme darüber verteilen und eine weitere Schicht Kekse, Ananasstücke und Saft geben und mit der restlichen Creme bedecken. Mit einer Folie abdecken und im Kühlschrank für mind. 1 Stunde kalt stellen.



Wichtig: bitte keine frische Ananas verwenden, diese wird bei diesem Dessert leider bitter.

Dienstag, 23. November 2010

Gedämpfter Fisch mit Knusperdecke

Kürzlich habe ich ein Prachtexemplar von einer Orata - auf Deutsch Goldbrasse - gekauft um sie nach einem Rezept aus meinem Buch " das grosse Buch der Asiatischen Küche " zuzubereiten.

Zutaten:
1 ganze Orata ( lt. Rezept Schnappbarsch oder Meerbrasse ), geputzt und geschuppt ( meine hatte ca 800 gr. )
1/2 TL Salz
1/2 TL Pfeffer
3 cm frischer Ingwer ind hauchdünne Scheiben geschnitten
1 EL Sesamöl
1 EL Soyasauce
1 Frühlingszwiebeln
1 Selleriestange
1/2 grüne oder rote Paprika
1 Karotte
120 ml Öl
etwas frischer Chili



Zubereitung:

Der Fisch wird innen und außen gründlich gewaschen und mit Küchenpapier abgetrocknet. Mit Salz und Pfeffer bestreuen und in die Bauchhöhle die dünnen Ingwerscheiben geben. Das Sesamöl und die Sojasauce wird zusammen verrührt und der ganze Fisch damit eingepinselt. Das Gemüse wird alsdann in dünne, feine Streifen geschnitten. Nun legt man ein paar Eßstäbchen über Kreuz in den Wok und füllt diesen ca 7 cm hoch mit Wasser.Der Fisch wird an den dicksten Stellen 3 x auf beiden Seiten eingeschnitten und auf einen großen, feuerfesten Teller gelegt, den man auf den Eßstäbchen platziert. Nun wird der Deckel aufgelegt und bei starker Hitze das Wasser zum Kochen gebracht. Den Fisch nun für ca. 15-20 Minuten dämpfen, dann den Herd ausschalten und das Gemüse auf dem Fisch verteilen und zugedeckt noch 5-8 Minuten stehen lassen.
Das Öl  in einem kleinen Topf bis zum Rauchpunkt erhitzen und dann bei Tisch behutsam über den gedämpften Fisch  mit der Gemüsedecke gießen. Das Öl muß so heiß sein, daß es beim Übergiessen das Gemüse aufknuspert.  Bei mir war es wahrscheinlich doch zuwenig heiß, da das Gemüse nicht richtig knusprig wurde, es hat aber dennoch geschmeckt. Serviert habe ich dazu gedämpften weißen Duftreis und eine scharfe Thai-Chilisauce.  
Mein Mann hat dazu gemeint, er habe schon lange nicht mehr einen so guten Fisch gegessen und ich muß ihm beipflichten. Durch das Dämpfen bleibt er schön saftig und trocknet nicht aus, wie es sonst oft passiert. Das Gemüse würde ich das nächste Mal schon etwas früher über den Fisch geben, damit es ein bisschen weicher wird; es hatte noch sehr viel Biß.



Freitag, 19. November 2010

Venedig - Teil 2 - Stadtansichten

Eigentlich war das Wetter in Venedig sehr feucht und es hat den ganzen Tag geregnet. In den Gassen habe ich deshalb auch nicht so viel fotografiert, da es etwas umständlich ist, mit einem Schirm in der Hand zu fotografieren und ich immer in Sorge um meine Nikon bin. Dies sind so die einzigen Bilder davon.



 Wir hatten ja beschlossen, nach der Besichtigung der Pavillons in den Giardini ( wobei wir viele Pavillons ausgelassen haben, da uns die Zeit fehlte ), für die Rückfahrt zum Bahnhof ein Vaporetto zu nehmen. Um rechtzeitig am Bahnhof zu sein, gingen wir wir schon zeitig zur Anlegestelle bei den Giardini und verpassten trotzdem, aber wirklich nur um Sekunden das Schiff, welches gerade ablegte. Aber welch ein Glück dies war, stellte ich erst hinterher fest.
OK, da wir ja früh dran waren, mussten wir eben 10 Minuten auf das Nächste warten. Inzwischen regnete es nicht mehr und zwischen den Wolken kam langsam die Sonne hervor. Und diese Stimmungen sind daraus entstanden.





 Bei diesen 4 Bildern habe ich dann auch noch ein bisschen mit dem Weißabgleich
herumexperimentiert. Das blaue rechts oben hat z.B. die Einstellung Kunstlicht.

Ich habe in diesen 10 Minuten ein Bild nach dem anderen geschossen. Die Stimmung hat sich von einer Minute zur anderen verändert. Und als wir mit dem Vaporetto an den Häusern entlangfuhren, erstrahlten die Häuser in einem Licht, einfach unbeschreiblich. Das Ganze dauerte aber keine 3 Minuten, denn als wir am Markusplatz vorbeifuhren, war der Zauber wieder vorbei. Und hätten wir den Vaporetto vorher noch erwischt, diese Bilder wären nie entstanden. Wir hatten einfach rießengrosses Glück und waren zur richtigen Zeit am richtigen Ort.


Was für mich aber immer unbegreiflich sein wird: wie haben die Menschen damals so was gigantisch, unbegreiflich Schönes im Wasser bauen können? Es ist für mich einfach jenseits aller Vorstellungskraft.




Mittwoch, 17. November 2010

Venedig - Teil 1 - Biennale 2010

Schon seit einigen Jahren habe ich mir vorgenommen, zur Biennale nach Venedig zu fahren und irgendwie habe ich es doch nie geschaftt. Gestern endlich war es dann soweit und ich fuhr mit meiner Schwester bei strömendem Regen mit dem Zug nach Venedig. Und wie wir so im Zug sitzen, schiesst mir ein Gedanke in den Kopf und mir wird plötzlich ganz heiß, so von innen her. Ich habe noch am Tag vorher meinen Akku von meiner Nikon aufgeladen, aber habe ich die Speicherkarte auch ??? Mit Ensetzen musste ich feststellen, daß ich die Speicherkarte in meinem Laptop zu Hause stecken hatte. Und das muß mir passieren, ausgerechnet.
Ich kann doch nicht nach Venedig fahren, und keine Fotos machen, also muß ich Wohl oder Übel eine neue Karte in Venedig kaufen. Pünktlich kamen wir sogar mit der italienischen Eisenbahn um 10.14 in Venedig an
und der erste Gang war in ein Fotogeschäft, wo ich mir eine 4 GB Karte gekauft habe, welche auch fast voll geworden ist. Der Verkäufer hat uns dann auch noch netterweise erklärt, wie wir zu den Arsenalen kommen. Er riet uns, bei diesem Regen den Vaporetto zu nehmen, der uns in ca. 40 Minuten zum Ausstellungsgelände bringt, oder wie er meinte, könnten wir uns auch zu Fuß dorthin begeben, was ca. eine gute Stunde dauern würde. Wir haben alsdann beschlossen den Hinweg zu Fuß zu  machen und auf dem Rückweg den Vaporetto zu benutzen. Da es immer noch regnete, habe ich auf dem Hinweg leider in den Gassen keine Fotos geschossen, was ich schon sehr bedauere. Wir haben uns natürlich einige Male in den Gassen verirrt, schliesslich aber doch unser Ziel erreicht.
Und nun waren wir endlich bei den Arsenalen und der 12. Internationalen Architektur-Biennale "People meet in architecture - Menschen treffen sich in Architektur".
Dies ist das Leitthema der heurigen Biennale, welche nur noch diese Woche geöffnet hat. In der Hauptausstellung im Palazzo der Biennale und in den Werftshallen des Arsenale zeigen 43 Teilnehmer ihren Blick auf das Thema. 56 Nationen stellen in den Giardini und über die ganze Stadt verstreut ihre Vision zum Thema vor. Die Kuratorin dieser Biennale - die diesjährige Pritzkerpreisträgerin Kazuyo Sejima sagt:
Es ist sehr schwierig, Architektur auszustellen, denn Architekten können wahre Architektur nicht ausstellen. Man kann aber in jedem Raum eine eigene Atmosphäre erleben und versteht somit, daß jeder Raum selbst schon Architektur und Teil der Arbeiten ist.
Zuallererst ist die Architektur-Biennale natürlich am spannendsten für Architekturstudenten, doch durch die weitreichend fantasievollen und auch künstlerisch sehr wertvollen Installationen ist hier für jeden etwas dabei, der bereit ist, sich innerlich und äußerlich auf was Neues einzulassen.















Und hier noch ein kurzer Film, den ich auf der Seite von Arte gefunden habe:



Bilder, welche ich von Venedig geschossen habe, zeige ich Euch in Teil 2


Samstag, 13. November 2010

Kürbiskuchen

Es gab zwar wieder einige Proteste, aber schlussendlich habe ich mich doch durchgesetzt. Ich kann doch nicht diesen Kürbis, den ich extra für den Kuchen gekauft habe, faulen lassen - oder? -  das geht nun wirklich nicht. Und am Ende schmeckte er sogar meinem Sohn, da man den Kürbis gar nicht unbedingt herausschmeckt. Der Kuchen ähnelt sehr einem Karottenkuchen und wird richtig schön saftig und schmeckt auch sehr gut mit einer Marillenmarmelade und natürlich mit einem Klecks Sahne.

Man nehme:

3 Eier
300 gr. Zucker
200 gr. Öl
1/2 TL Zimt
1 PK Vanillezucker
150 gr. gehackte Nüsse ( ich habe Mandeln verwendet )
300 gr. geraspelten Kürbis ( kann auch mit Zucchini gemacht werden )
1 PK Backpulver
250 gr. Mehl


Zuberereitung:

Alle Zutaten in dieser Reihenfolge nacheinander vermengen, in eine Springform füllen und bei 175 ° für 1 Stunde backen.  Man kann den Teig auch auf ein Backblech streichen und einen Blechkuchen backen, dann reduziert sich die Backzeit um 20-25 Minuten.
Nach dem Backen habe ich den Kuchen noch mit einer Zitronenglasur bepinselt, welche ich aus Staubzucker und dem Saft einer Limette zuberereitet habe.


Anmerkung: Ich verrühre prinzipiell immer die Eier und den Zucker mit einem Esslöffel kochendheissem Wasser, denn dadurch wird das Eier-Zuckergemisch richtig schön schaumig.

Donnerstag, 11. November 2010

Kalender 2011

Neulich in meinem Post über Fotobücher habe ich es ja schon angekündigt, daß ich einen eigenen Kalender im A3 oder A4 Format gestalten möchte. Ich habe daraufhin einige Anfragen dazu bekommen, und da es eigentlich sehr aufwendig ist, Kalender in Deutschland drucken zu lassen, nach Italien schicken lassen und dann evtl. wieder nach Deutschland zurückzuschicken, habe ich einen Weg gesucht, meinen Kalender Online zu verkaufen. Somit kann jetzt jeder, der meine Kalender erwerben möchte, diesen einfach  HIER  bestellen. Ich habe einen Kalender mit Photos, hauptsächlich Blumenmotive aus meinem Photogedanken 2010 Blog mit Sprüchen im A4 und A3 Format erstellt, und einen Kalender im A3 Format mit Landschaftsmotiven aus Südtirol. Auf meiner Shopseite von meinBildkalender könnt Ihr Euch die Kalender in einer kleinen Vorschau ansehen und bei Gefallen dort direkt bestellen.

Sonntag, 7. November 2010

Marmorkuchen

Eigentlich wollte ich heute einen Kürbiskuchen backen! EIGENTLICH ...
Aber mein Sohn hat sehr protestiert und es gab so einige Diskussionen über .. nicht schon wieder und du weisst genau, daß ich den nicht mag, über - du kannst ihn doch unter der Woche backen, dann bin ich nicht hier. Irgendwann habe ich dann nachgegeben und gesagt: OK, dann backst du eben selber, was du möchtest und bin aus der Küche gegangen.
Mal schauen, was er jetzt macht, dachte ich und holte meine Nikon.
Und er hat einen Marmorkuchen gebacken. Habe es diesmal einfach fotografiert und schreibe es hier nieder.
Er schmeckt mit einem Klecks Sahne wirklich gut, obwohl .. eigentlich hätte es ein ...
OK, dann eben das nächste Mal.
 
Zutaten:

5 Eier
280 gr Zucker
1 Vanillezucker
330 gr Mehl
1/2 Pck Backpulver
1/8 l Öl ( Rapsöl )
1/8 l Milch
50 gr Kakao
2 EL kochendheisses Wasser

 


Zubereitung: Er hat die Eier mit dem Zucker und dem heissen Wasser schaumig gerührt, Mehl und Backpulver untergemischt, das Öl hinzugefügt und nur etwas Milch untergerührt. Die Silikonform, welche ich überhaupt nicht mag, hat er mit Öl ausgepinselt und die Hälfte des Teiges in die Gugelhupfform eingefüllt. Den Kakao hat er anschliesend unter den restlichen Teig gerührt und in die Form nachgefüllt. Am Ende hat er den dunklen Teig mit einer Gabel leicht mit dem weissen vermischt und bei 180° für ca. 45 Minuten gebacken.  





So - und zum Abschluss dieses 6ten verregneten Sonntags ein Photo vom gestrigen Spaziergang mit Blick  Richtung Vinschgau und ein Photo von Heute von der Terrasse aus Richtung Verdins.

Samstag, 6. November 2010

Saxnerweg bei Vellau

Heute mittag waren wir zu Kraut und Wurst und anschliessendem Kastanienbraten in Vellau eingeladen. Da die Wettervorhersage für den morgigen Sonntag schon wieder Regen voraussagt haben wir beschlossen, den heutigen strahlenden Herbsttag auszunutzen und zu Fuß nach Vellau zu wandern. Wir sind mit dem Auto über Algund und Plars bis zum Saxnerhof gefahren. Dort parken wir das Auto und wandern den Saxnerweg Nr. 26A leicht ansteigend Richtung Vellau hoch. Bald schon zweigt der Kieneggerweg links durch den Wald zum Berggasthof Kienegger (1101 m) ab. Wir folgen heute aber dem Saxnerweg, der rechts abzweigt und durch eine wechselnde Vegetation führt. Den Weg säumen alte Eichen, welche noch ihre bunten Blätter tragen, alte Kastanienbäume, deren Blätter in der Herbstsonne richtig golden leuchten, Kiefern und Wacholderbüsche.




Eidechsen rascheln noch von uns aufgeschreckt durch das trockene Gras und verstecken sich rasch in den Felsritzen. Auch noch einige blaue Glockenblumen habe ich auf diesem Weg gefunden.


Der Saxnerweg endet bei der Bergstation des Vellauer Sessellifts und der Talstation des Korbliftes, der auf die Leiteralm fährt. Dort stehen noch einige alte Apfelbäume mit noch leuchtenden roten Kalterer Äpfel, eine alte Sorte, welche man heute nur mehr selten findet.



Nach dem Essen machen wir noch einen kurzen Verdauungsspaziergang zur Vellauer Kirche und dem dahinter befindlichen Spielplatz, bis uns das Abendrot zurück begleitet.

 

Zurück hat uns mein Bruder mit dem Auto bis zum Parkplatz gebracht, da es bis zur Heimfahrt schon sehr dunkel geworden ist. Man kann aber über den unteren Weg Nr.26B zum Saxnerhof zurückgehen. Diese Wanderung kann man zu jeder Jahreszeit unternehmen, nur im Hochsommer ist es nicht so ratsam, da die Sonne zu heiß vom Himmel brennt.

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